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  • Marnix Peeters

Ook Grenz Echo was blij met de gelukwensen

Bijgewerkt: apr 19

Bijgaand artikel verscheen dit voorjaar in Grenz Echo, de enige Duitstalige krant van België.



„Iedereen beroemd“ (Jeder kann berühmt sein) heißt es täglich außer sonntags im flämischen Fernsehen auf „Eén“. In den nächsten zwölf Wochen wird dabei jeweils mittwochs ein Ostbelgier oder eine Ostbelgierin in den Mittelpunkt gerückt. Moderator ist der in Burg Reuland lebende Autor Marnix Peeters. Von Petra Förster

„Fernsehen ist seltsam“, sagt Marnix Peeters. „Du drehst einen verdammten Tag lang, um dann alles auf 4:30 Minuten wegschneiden zu lassen. Das passt nicht zu meinem Produktivitätsethos“, schrieb der Autor am vergangenen Samstag in seiner wöchentlichen Kolumne für „Zeno“, das Magazin der Zeitung „De Morgen“. Für den flämischen Schriftsteller, der seit Jahren mit seiner Frau Jana Wuyts in Reuland lebt, ist „Iedereen beroemd“ die erste TV-Erfahrung als Moderator in seiner Karriere. Der 100. Geburtstag von Ostbelgien ist der Anlass für den flämischen Sender, sich in der Region umzusehen. Marnix Peeters ist hinzugekommen, weil er in Ostbelgien lebt.

Keine Politiker oder Unternehmer, sondern Leute von der Straße Das Konzept der Sendung ist, jeweils eine besondere Persönlichkeit oder einen Brauch, eine Besonderheit in den Mittelpunkt zu rücken. Dabei geht es um ganz normale Menschen, Leute von der Straße, und keinesfalls um Politiker, Unternehmer oder andere, die ohnehin in der Öffentlichkeit stehen. Ein vierköpfiges Team war in den letzten Wochen zwischen St.Vith und Neu-Moresnet unterwegs, um die Gesprächspartner zu interviewen. In der Krippana haben sie sich umgeschaut, sich mit Esperanto beschäftigt, sich in Ermangelung von Schnee auf Rollerski gestellt oder einfach einen Frühschoppen in Eupen gemacht. Marnix Peeters hat mit dem Eupener Citymanager Alain Brock ein Bier getrunken, ist in das Kostüm des Karnevalsduos Domm en Dööl geschlüpft oder hat sich von Mike Nüchtern einen von seinen bekannten Partyhits vorsingen lassen. Er selbst hat einige neue Erfahrungen und Entdeckungen in Ostbelgien gemacht, nicht nur fernsehtechnischer Natur. Das Team von „Iedereen beroemd“, das auch in anderen Regionen regelmäßig unterwegs ist, war positiv überrascht, wie offen und freundlich die Ostbelgier dem Projekt gegenüberstanden. „In anderen Landesteilen müssen sie oft länger suchen, um Leute zu finden, die bereit sind, vor die Kamera zu treten“, erzählt Marnix Peeters. Das sei in Ostbelgien nicht der Fall gewesen und außerdem hätten viele Gesprächspartner sich bemüht, auf Flämisch Rede und Antwort zu stehen. Die Gespräche wurden aber in Deutsch geführt, in der Sendung werden sie mit flämischen Untertiteln versehen.

Für die Region wird „Iedereen beroemd“ eine tolle Werbung sein, hofft Marnix Peeters. „Die Sendung hat eine Million Zuschauer“, sagt er – eine Million, die nun also während zwölf Wochen jeden Mittwoch einen Eindruck aus Ostbelgien bekommt. Mit Sicherheit wird dies den einen oder anderen dazu verleiten, selbst einmal vorbeizuschauen, vor allem weil nun nicht die „klassischen“ Aufnahmen wie der Bütgenbacher See oder das Hohe Venn gezeigt werden. Marnix Peeters ist jedenfalls begeistert von dem TV-Format und den Erfahrungen, die er in den letzten Wochen gemacht hat: „Die Jungens aus dem Team sind klasse, wir lachen uns kaputt, es ist ein origineller Beitrag für ein aufgeräumtes Programm und man trifft Menschen, die man anderswo nicht treffen würde“, schreibt er in „Zeno“. Letzteres trifft wohl auch für die Zuschauer in- und außerhalb Ostbelgiens zu. Alle Beiträge für die nächsten zwölf Wochen sind noch nicht „im Kasten“, sodass das Filmteam wohl noch an der einen oder anderen Stelle auftauchen wird. Geplant sind auch Dreharbeiten beim Rosenmontagszug in Eupen. Die erste Folge wird am Mittwoch, 19. Februar, um 19.40 Uhr ausgestrahlt. „Iedereen beroemd“ ist täglich außer sonntags um 19.40 Uhr (samstags um 19.35 Uhr) auf „Eén“ zu sehen.




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